Der neue Hammer schlägt ein

Der Secoroc COP 66 ist der neue Star nach umfangreichen Tests im schwedischen Eisenerzbergbau

Der 2014 eingeführte Secoroc COP 66 Hammer zeigte seine Stärken unter Hartgesteinsbedingungen in Nordschweden.

"Der Bohrhammer ist leichter und kürzer und dadurch viel einfacher für die Bediener zu handhaben. Aber vor allem ist er schneller."

Leif Kemi, Production Manager und Senior Advisor, Gruvberget Mine

In der Svappavaara-Region im äußersten Norden Schwedens befindet sich die neueste und am schnellsten wachsende Bergbauregion des Bergbauunternehmens LKAB. Svappavaara befindet sich oberhalb des Polarkreises und hat drei Tagebauminen – Mertainen, Leveäniemi und Gruvberget – wobei Gruvberget den Eckpfeiler eines Plans bildet, um die Lieferungen von Eisenerzpellets auf 37 Mt/Jahr bis 2015 zu erhöhen.

Seine Aufgabe besteht aus der Herstellung von zwei Millionen Tonnen Magnetit- und Hämatiterz pro Jahr bei einer ungefähren Lebensdauer von acht Jahren, obwohl die Geologen sagen, dass es möglich sei, den Bergbau in dieser Region über 2018 fortzusetzen.

Bei ihren Bemühungen, das Ziel zu erreichen, nutzt Gruvberget Maschinen von Atlas Copco für alle Bohr- und Sprengarbeiten, einschließlich Bohrgeräten für Außen- und Senkbohrhammer mit DTH-Hämmern, wobei alle Gesteinsbohrhämmer von Atlas Copco Secoroc geliefert wurden.


Das Eisenerz des Bergwerks ist eine schwierige Herausforderung und die Ausrüstung ist ständiger Abnutzung ausgesetzt. Aber die Dinge haben sich im vergangenen Jahr mit der Ankunft eines neuen Imlochhammertyps, dem COP 66, erheblich verbessert. Er ist die neueste Ergänzung zur COP-Familie von Secoroc und der Nachfolger des bewährten und weit verbreiteten COP 64 Gold.

Der COP 64 Gold hat einen guten Ruf in Bezug auf Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Produktivität, der ihn seit mehr als einem Jahrzehnt zu einem Favoriten bei den Bohr- und Sprengunternehmen gemacht hat. So ist auch eine gewisse Skepsis zu verstehen, mit der die Bohristen in der Gruvberget die neueste Ergänzung getestet haben.


DTH

Jonas Selberg, Bohrarbeiter bei Gruvberget, Svappavaara

Herausforderungen durch das Eisenerz

COP 66 wurde als „eine neue Innovation im Plattformdesign eingeführt – schneller, leichter und sparsamer“. Die Maschine ist für das Bohren von 165 – 171-mm-Löchern mit einer Bohrkrone, die mit 16- oder 19-mm-Stiften ohne ein mittleres Loch für die Spülung ausgestattet ist und mit Drücken von bis zu 30 bar arbeitet. Die Bohristen in der Gruvberget wollten selbst sehen, ob der Hammer seiner Beschreibung in ihrer Bergwerksumgebung gerecht wird, wo die Gesteinshärte 300 MPa erreicht.
Um das Eisenerz zu erreichen, muss eine beträchtliche Menge Nebengestein abgetragen werden – ca. 9 Mt pro Jahr. Erreicht wird dies durch eine Flotte von drei Atlas Copco SmartROC D65 Bohrgeräten, drei FlexiROC F9 und einem FlexiROC D9.
Leif Kemi, Production Manager und Senior Advisor bei Gruvberget erklärte, dass das Erz hohe Konzentrationen von Eisen enthält, bis zu 65 %, und dass das Bergwerk sich mehr auf die Imlochhammergeräte als auf Außenhammer-Bohrgeräte verlassen hat, einfach, weil unter diesen Bedingungen Imlochhämmer tendenziell effizienter sind.
Kemi erklärt: „Nachdem wir den COP 64 Gold über viele Jahre eingesetzt haben, waren wir nicht sicher, was wir vom COP 66 zu erwarten hatten, aber der Hammer zeigte einen großen Unterschied. Er ist leichter und kürzer und dadurch viel einfacher für die Männer zu handhaben. Aber vor allem ist er schneller. Wir waren in der Lage unsere Produktivität um wahrscheinlich 15 bis 20 Prozent zu erhöhen – und dadurch haben wir eine Menge Geld gespart."

Epiroc wurde vor dem 1. Januar 2018 unter der Marke "Atlas Copco" geführt.

2016 International Erfolgsgeschichte