Härtetest am Erzberg: Neue Brechbacken stellen ihre Lebensdauer unter Beweis
4. Mai 2026
Abteilung Mining and Rock Excavation Service Ersatzteile Österreich Deutschland Erfolgsgeschichte
Wenn bei der Gebr. Haider Bauunternehmung GmbH in Großraming, Österreich, die Bohrgeräte anlaufen, steckt dahinter nicht nur moderne Technik, sondern vor allem eines: Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter in der Sprengabteilung – darunter Sprengmeister, Bohrristen, Werkstattleiter und weitere Fachkräfte –, die ein tiefes technischen Verständnis für ihre tägliche Arbeit haben müssen. Die Erfahrungsstände der Personen variieren allerdings: Einige haben jahrzehntelange Praxiserfahrung, andere sind erst seit kurzer Zeit im Einsatz. Dieser unterschiedliche Wissensstand forderte das Unternehmen täglich heraus.
Die Lösung war simple: Eine Schulung für das gesamte Team. Die Entscheidung, Epiroc als Trainingspartner einzubinden, fiel leicht, da das Unternehmen bereits sechs Epiroc Bohrgeräte im Einsatz hat und der direkte Austausch mit dem Hersteller die beste Wissensbasis versprach.
"Uns war wichtig, dass unser Personal ordentlich geschult wird. Vor allem der richtige, sorgsame und sichere Umgang mit den Bohrgeräten stand im Vordergrund."
Tag 1: Gemeinsame Basis schaffen
Am ersten Tag ging es darum, den Wissensstand der Gruppe auf ein Niveau zu bringen. Dabei erklärte Helmut Leitner, Service Operation Manager bei Epiroc, Grundlagen des Bohrens und Niko Dörrstein, Technical Specialist Surface bei Epiroc, Bohrtechnik, Sicherheit, allgemeine Einführung der Epiroc FlexiROC und Epiroc SmartROC sowie Maschinentheorie und Wartungsgrundlagen.
Bereits hier ergaben sich wertvolle Kommentare und Diskussionen in der Gruppe. Das zeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Teilnehmern mit unterschiedlicher Erfahrung und Bohrgerätexperten ist.
„Wir hatten interessante Themen und Diskussionen. Jeder brachte seine eigenen Erfahrungen ein.“, erinnert sich Robert Agspalter.
Bild 1: Gemeinsame theoretische Schulung
Bild 1: Gemeinsame theoretische Schulung
Tag 2 & 3: Praxis in Kleingruppen
Die Gruppe wurden für den nächsten Schulungsteil aufgeteilt. Raus aus dem Meetingraum, rein in den Steinbruch und an das Bohrgerät. Trainer Niko Dörrstein konnte sich dabei detaillierter auf jede technische Frage der Teilnehmer konzentrieren. Darüber hinaus ermöglichten die kleinen Gruppen intensives Lernen direkt an der Maschine in folgenden Themen:
Besonders wertvoll war der Austausch über konkrete Einsatzsituationen aus dem täglichen Betrieb sowie das gemeinsame Erarbeiten optimaler Lösungen.
Ein Highlight für viele war das korrekte Wechseln von Einsteckenden inklusive Anziehen der Muttern mit Drehmomentschlüssel – ein Prozess, der für Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Bohrhammers zentral ist und dennoch oft unterschätzt wird.
Bild 2: Niko Dörrstein, Technical Specialist Surface bei Epiroc, erklärt Details an der neuen Epiroc SmartROC T40.
Bild 2: Niko Dörrstein, Technical Specialist Surface bei Epiroc, erklärt Details an der neuen Epiroc SmartROC T40.
Dass das Training einen direkten Nutzen brachte, zeigte sich schnell im Arbeitsalltag. Die Teilnehmer wechseln nun bereit bestimmte Komponenten oder bedienen das Bohrgerät in einer effizienteren und effektiveren Weise.
Neben der technischen Wissensvermittlung waren der persönliche Erfahrungsaustausch, die Praxiseinblicke und Diskussionen ein erheblicher Mehrwert für die Teilnehmer. Auch der Zusammenhalt im Team wuchs: „Sehr gut war, dass man sich persönlich kennengelernt hat.“, ergänzt Robert Agspalter.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden und des Sprengabteilungsleiter waren durchweg positiv. Besonders beeindruckt hat die Teilnehmer die Kompetenz des Trainerteams. Helmut Leitner und Niko Dörstein von Epiroc begleiteten das Training mit tiefem Fachwissen und einem offenen Ohr für jede Frage.
"Jeder hat etwas gelernt, das er vorher nicht wusste und das hilft der gesamten Firma. [Das Training ist] Sicher empfehlenswert. Es hilft jedem und schadet nicht, besonders bei einer großen Flotte, neuen Bohrgeräten oder neuen Mitarbeitenden."