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Bauwesen

Der Gesteinsabbau in der Stadtentwicklung und im Bauwesen wird immer komplizierter. Grund dafür ist die zunehmende Urbanisierung der Städte. Städte wachsen, werden aber auch immer dichter. Das bedeutet, dass der Bau zunehmend in der Nähe umliegender Gebäude stattfindet. Vorschriften erfordern einen sicheren Betrieb und die Minimierung von Lärm- und Staubpegeln.

 

Bei Epiroc sind wir stets bestrebt, einen Schritt voraus zu sein, wenn es um Geräuschreduzierung, Staubunterdrückung und Sicherheit geht. All dies ohne Abstriche bei den Kernwerten: Bohrleistung, breiter Bohrbereich, großer Abdeckungsbereich und gut ausbalancierte Bohrgeräte.


Wörterbuch

Einige nützliche Begriffe aus der Branche


Anwendungen im Bereich Bauwesen und Stadtentwicklung

Einige Beispiele
  • Grabenaushub
  • Spezialtiefbau für Wohnbauten
  • Spezialtiefbau für Gewerbebauten
  • Infrastruktur
    • Straßenbau
    • Rohrleitungsbau
    • Wasserkraftdämme
  • Schachtbau – Bohr- und Sprengarbeiten
  • Knäppern
  • Untertagewartungsarbeiten
  • Kleine Tunnelbauarbeiten
  • Selektiver Ankerausbau
  • Installation von Versorgungsanlagen
  • Entwässerung
  • Zementeinspritzung

Straßenbau

Die Erfüllung spezieller ästhetischer Kriterien ist bei Straßenbauprojekten, die sich über Land mit besonders aussichtsreichem oder touristischem Charakter erstrecken, häufig zwingend. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten der meisten Autobahnprojekte ist es jedoch unmöglich, natürliche Landformen exakt in Felsschnitten nachzubilden. Natürliche Landformen sind fast immer mit flacheren Hängen verbunden, die für Autobahnböschungen in dieser Form nicht konzipiert werden können, und selbst wenn die Naturlandschaft ausreichend felsig ist, sind die natürlichen Felsböschungen im Allgemeinen viel abgetragener als für die Seiten des Straßenabschnitts wünschenswert ist. Folglich ist es schwierig, Gefälle „natürlich“ aussehen zu lassen.

Sprengen in Städten

Beim Bohren in städtischen Umgebungen gibt es einige Herausforderungen,die Geräuschreduzierung ist jedoch ausschlaggebend. Zu den Einschränkungen beim Sprengen gehören die Minimierung von Bodenerschütterungen und die Vermeidung von Luftstößen und ausgeworfenem Haufwerk. Aus diesem Grund wird das Bohren und Sprengen auf städtischen Baustellen viel strenger kontrolliert als anderswo, wobei die Minimierung der Auswirkungen immer wichtiger wird. In manchen Situationen sind Bohr- und Sprengarbeiten keine Option mehr, und unter extremen Bedingungen können Technologien wie Baggeranbaufräsen, Diamantseilmaschinen, Hydraulikhämmer und Spalter die einzige Möglichkeit darstellen, um den erforderlichen Aushub zu erreichen. In städtischen Gebieten gibt es einen wachsenden Trend zu Gesteinsabbau ohne Sprengung. Bei festen Felsformationen werden große hydraulische Spalter, die an einem Bagger angebaut und von diesem angetrieben werden, am häufigsten eingesetzt. Je nach Bohrlochgröße und Leistung des Spalters sind eine Vielzahl von Bohrlöchern in Mustern von 0,2 × 0,2 m bis 0,8 × 0,8 m erforderlich. Um die Vibrationen beim Sprengen zu reduzieren, kann ein empfindliches Fundament oder eine Struktur durch einen tiefen Schnitt in der Nähe der Struktur vom Gestein getrennt werden. Der Schnitt wird mit Diamantseilsägen vorgenommen.

Lärmminderung

Unser Lärmminderungssatz ist die perfekte Ausrüstung für Arbeiten in städtischen Gebieten. Der Lärmminderungssatz reduziert den Lärmpegel um bis zu 10 dB und eignet sich damit perfekt für Baustellen mit Lärmvorschriften. Seine Bauweise ist leicht und robust mit hydraulisch betätigten Klappen. Da der Lärmpegel sich auf Menschen auf der Baustelle und in ihrer Umgebung auswirken kann, müssen Sie sich allen Vorschriften bewusst sein. Mit dem Lärmminderungssatz sind Sie bestens auf die Arbeit in städtischen Umgebungen vorbereitet – ohne Ihr Umfeld zu stören

 

Hier einige weitere Vorteile:

 

Längere Arbeitszeiten

Der Lärmminderungssatz minimiert die Lärmexposition beim Bohren und eignet sich perfekt für Orte mit Lärmvorschriften. Wenn die Arbeitszeiten aufgrund von Lärm begrenzt sind, kann der Lärmminderungssatz längere Arbeitszeiten ermöglichen, da die Ruhestörung begrenzt wird. Darüber hinaus kann er ferngesteuert werden. Das bedeutet höhere Produktivität und Effizienz.

 

Einfache Überwachung

Das leichte und robuste Design macht ihn zu einem zuverlässigen Partner für eine bessere Arbeitsumgebung. Dank der hydraulischen Klappen hat der Bediener die volle Kontrolle über den Bohrvorgang. Er wurde in mehreren Abschnitten entwickelt, sodass Teile bei Bedarf problemlos ausgetauscht werden können.

 

Arbeitsumgebung

Da der Lärmminderungssatz ferngesteuert werden kann, wird die Ergonomie für den Bediener verbessert. Darüber hinaus ist die Lafette verkapselt, was die Staub- und Ölmenge in der Luft verringert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Satz die Arbeitsumgebung sowohl für das Personal als auch für die Anwohner in der Nähe der Baustelle verbessert.

 

Hören Sie den Unterschied mit und ohne Lärmminderungssatz

Die Arten von Bohrgeräten, die von Bauunternehmern bevorzugt werden, wie z. B. Außenhammerbohrgeräte, sind von Natur aus lauter als beispielsweise ein Senkbohrhammergerät. Ein Grund dafür ist, dass der Gesteinsbohrhammer oben an der Lafette statt im Loch montiert ist. Dennoch kann die erforderliche Lärmminderung auf städtischen Baustellen durch die Ausstattung des Bohrgeräts mit einem Lärmminderungssatz, den Epiroc seit 2005 anbietet, sichergestellt werden. Eine aktualisierte Version ist für Bohrgeräte wie die SmartROC T35 und SmartROC T40erhältlich. Sie reduziert die Lärmemissionen dieser Maschinen von 127 dB(A) ohne Lärmminderung auf 115 dB(A) und ermöglicht es, dass man sich neben dem Bohrgerät unterhalten kann. Ein hochentwickeltes Rig Control System (RCS) trägt ebenfalls zur Lärmminderung bei, da die Motoren der aktuellen Bohrgerätegeneration im Sekundentakt auf die Anforderungen reagieren, anstatt ständig mit voller Drehzahl zu laufen. 

 

Ein Luftstoß ist ein besonderes Phänomen, das unweigerlich durch die Detonation von nicht eingedämmten – oder unzureichend eingedämmten – Sprengstoffen verursacht wird. Die entstehende Druckwelle manifestiert sich als Lärm und verursacht Schäden an umliegenden Bauten; selbst geringe Überdruckwerte können Fenster zerbrechen, während starke Druckwellen bauliche Schäden verursachen können. Die Risikominimierung wird durch sorgfältige Sprengverfahren erreicht, und es wird sichergestellt, dass alle Sprengstoffe vor der Detonation mit einer ausreichenden Menge an Verdämmungs- oder Abdeckmaterial begrenzt werden.

 

Bodenerschütterungen entstehen durch Sprengungen, wobei das Ziel einer guten Sprengplanung darin besteht, die Spitzen-Partikelbeschleunigung zu minimieren, die mit der Ausbreitung von Stoßwellen durch den Boden verbunden ist. Es ist durchaus üblich, dass Sprengspezialisten als Berater hinzugezogen werden, um den Auftragnehmer bei der Vibrationskontrolle und der Planung von Bohrmustern zu unterstützen sowie eine gründliche Untersuchung benachbarter Strukturen durchzuführen, bevor mit dem Bohren und Sprengen begonnen werden kann. Der Schlüssel zur Minimierung von Bodenerschütterungen ist die Optimierung der Sprengsequenz hinsichtlich der Sprengstoffmenge, die gleichzeitig detoniert wird, durch die Verwendung eines ordnungsgemäß konzipierten Sprengzünder-Verzögerungsprogramms. Darüber hinaus sollte der Bohrlochdurchmesser so klein wie möglich gehalten werden, normalerweise im Bereich von 30 bis 50 mm. Um die Gefahr von ausgeworfenem Haufwerk zu vermeiden, können Sprengungen mit inertem Material wie Sand abgedeckt werden. Alternativ können schwere Matten verwendet werden, die aus Holz- oder Gummiteilen oder Reifen bestehen, die in Abschnitte geschnitten und mit Stahldraht zusammengebunden werden. Mit einem Gewicht von jeweils etwa 1 Tonne absorbieren diese Matten Energie und verhindern, dass Haufwerk ausgeworfen wird, während ihre Struktur die durch die Sprengung entstehenden Gase durchströmen lässt.

FlexiROC T15 R

Reichweite und Stabilität

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Grabenaushub

Graben werden oft für die Installation von Gas-, Öl-, Wasser- und Abwasserleitungen sowie für Stromkabel ausgehoben. Grabensprengung wird oft als Sprengungen mit einer Breite von weniger als 4 m definiert, was dazu führt, dass die Breite der Sprengung erheblich kleiner als ihre Länge sein kann. Eine Grabensprengung ist von Natur aus enger als eine normale Tagebausprengung, so dass der Sprengstoffverbrauch pro Kubikmeter gesprengtem Gestein höher ist. Der verwendete Bohrlochdurchmesser ist normalerweise kleiner als bei anderen Bau- oder Steinbruchanwendungen. Dies sorgt für eine bessere Verteilung des Sprengstoffs im Gestein und vermeidet einen übermäßigen Überbruch außerhalb der theoretischen Kontur. Als Faustregel gilt, dass der Bohrlochdurchmesser ein Sechszigstel der Grabenbreite betragen sollte. Bei einer Breite von 2,0 m wäre also ein Bohrlochdurchmesser von 33 mm geeignet. Für das Grabensprengen werden zwei Methoden verwendet: traditionelle und glatte Wand. Beim traditionellen Grabensprengen wird das mittlere Loch bzw. werden die mittleren Löcher vor den Randlöchern platziert, und alle Löcher werden mit der gleichen Menge Sprengstoff gefüllt. Beim Sprengen von Gräben mit glatten Wänden liegen alle Löcher jeder Reihe in einer Linie. Das mittlere Loch oder die mittleren Löcher werden ziemlich stark gefüllt, während die Randlöcher nur leicht geladen werden.

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Tiefbau