SmartROC T40 new cabin in Norway

News aus Norwegen: Dies ist Norwegens erste Epiroc SmartROC T40 mit neuer Kabine Die Kabine verfügt über zahlreiche neue Funktionen

News aus Norwegen: Dies ist Norwegens erste Epiroc SmartROC T40 mit neuer Kabine Die Kabine verfügt über zahlreiche neue Funktionen

Norwegens erste Epiroc SmartROC T40 mit neuer Kabine

19. Februar 2026

Oliver betreibt das erste Gerät dieser Art in Norwegen – und profitiert von einem völlig neuen Kabinenklima.

Oliver Sætnan-Vennatrø ist der erste Bediener der neuen Epiroc SmartROC T40 mit neuer Kabine in Norwegen. Der Alltag ist im Vergleich zu früher nicht mehr derselbe.

Das leistungsstarke Bohrgerät wurde an Tverås Maskin & Transport AS in Stjørdal ausgeliefert, trägt den Namen ‚Oliver‘ auf der Kabinentür und gehört weltweit zu den ersten Maschinen seiner Art. Sie ist zweifellos die Erste in Norwegen.

SmartROC T40 new cabin with operator

Kabine 1: Oliver Sætnan-Vennatrø hat in der Kabine seiner neuen Maschine viel Bewegungsfreiheit. Kabine 2: Maschinenbediener Sætnan-Vennatrø passt die Einstellungen der Maschine über den Bildschirm in der Kabine an. Kabine 3: Durch die Verlagerung des Schutzgitters in der Kabine hat sich die Sicht auf die Lafette verbessert, und das Dachfenster lässt sich nun von außen leichter reinigen.

Kabine 1: Oliver Sætnan-Vennatrø hat in der Kabine seiner neuen Maschine viel Bewegungsfreiheit. Kabine 2: Maschinenbediener Sætnan-Vennatrø passt die Einstellungen der Maschine über den Bildschirm in der Kabine an. Kabine 3: Durch die Verlagerung des Schutzgitters in der Kabine hat sich die Sicht auf die Lafette verbessert, und das Dachfenster lässt sich nun von außen leichter reinigen.

Das Bohrgerät bietet mehrere technische Neuerungen, aber die größte davon ist die völlig neue Kabine.

„Es als Upgrade zu bezeichnen, wird dem nicht ganz gerecht. Bis auf die Armlehnen und die Hebelkonsolen ist alles neu“, sagt Øyvind Fossen, Vertriebsmitarbeiter von Epiroc Norge AS.

Das Kabinenklima ist entscheidend

Es gefällt mir wirklich sehr. Ich habe viel Zeit draußen beim Bohren verbracht – da ist es großartig, jetzt in der Kabine zu sitzen“, sagt Sætnan-Vennatrø.

 

„Ist es schön, der Kälte gerade im Winter zu entfliehen?“

Nun, ich war schon immer viel draußen, habe aber auch schon zuvor Bohrgeräte bedient. Dennoch besteht ein deutlicher Unterschied zwischen diesem Bohrgerät mit neuer Kabine und dem Vorgängermodell. Das Kabinenklima ist auf einem völlig neuen Level. Hier ist die Luft spürbar frischer. Eisige Kälte ist das eine – aber Staub ist noch schlimmer“, sagt der Maschinenbediener, der derzeit 17 Meter tiefe Bohrlöcher im Steinbruch Langstein in Stjørdal bohrt.

SmartROC T40 new cabin with operator

Neuste Neuerungen: Tverås Maskin & Transport AS musste eine Weile warten, bis das Unternehmen die erste SmartROC T40 mit neuer Kabine erhielt.

Neuste Neuerungen: Tverås Maskin & Transport AS musste eine Weile warten, bis das Unternehmen die erste SmartROC T40 mit neuer Kabine erhielt.

Die Maschine ist mit einem 25-kW-Hammer (SC25HE) ausgestattet und ermöglicht Bohrlöcher mit Durchmessern von 64 bis 127 mm. Sie verwendet T51-Bohrstahl (auch kompatibel mit T45) und erreicht eine maximale Bohrtiefe von 37 Metern. Das SmartROC-System kontrolliert das Bohrregime, um die Bohrgeschwindigkeit zu optimieren und für maximale Eindringgeschwindigkeit der Bohrkrone zu sorgen, ohne dabei Leerschläge zu erzeugen. Dies sorgt außerdem für möglichst gerade Bohrlöcher. Das Bohrgerät verfügt zudem über einen Atlas-Copco Kompressor mit 153 Litern Spülluft pro Sekunde sowie über ein Wassernebel-Staubunterdrückungssystem mit einstellbarem Wasserdurchfluss ab 2 %.

Die Kabine

Epiroc Vertriebsmitarbeiter Øyvind Fossen gibt einen kurzen Überblick:

Die Kabine bietet mehr Platz und deutlich größere Fenster nach allen Seiten. Sie ist mit einem völlig neuen Klimasystem mit Überdruck-Frischluftfunktion ausgestattet. Ein HEPA-Filter entfernt Quarzstaub, während ein CO₂-Messgerät die Luftqualität überwacht. Der Sitz ist belüftet, sodass der Bediener auch an heißen Sommertagen komfortabel arbeiten kann.“


Das Bohrgerät kann mit beheizbarer Frontscheibe, beheizbaren Seitenscheiben und Dachheizung ausgestattet werden. Verstellbare Sonnenschutzvorhänge sind erhältlich, und Seiten- und Dachfenster können ab Werk getönt werden. Die Luftkanäle wurden so verlegt, dass warme Luft nun auf die Fenster statt auf den Fußboden geleitet wird – dadurch werden Staubaufwirbelungen vermieden. Außerdem ist der Boden mit einer schalldämmenden Matte ausgestattet, die sich leicht entfernen, ausklopfen oder waschen lässt.

 

SmartROC T40 new cabin with operator

Jeden Tag etwas Neues: Maschinenbediener Oliver Sætnan-Vennatrø (links) arbeitet mit der neuen Maschine. Im Bild mit Øyvind Fossen (Mitte), Vertriebsmitarbeiter bei Epiroc, und Johan Stuberg (rechts), Betriebsleiter für Sprengarbeiten bei Tverås Maskin & Transport AS.

Jeden Tag etwas Neues: Maschinenbediener Oliver Sætnan-Vennatrø (links) arbeitet mit der neuen Maschine. Im Bild mit Øyvind Fossen (Mitte), Vertriebsmitarbeiter bei Epiroc, und Johan Stuberg (rechts), Betriebsleiter für Sprengarbeiten bei Tverås Maskin & Transport AS.

„Das Bohrgerät ist außerdem mit einem integrierten Hochdruckreiniger kombinierbar, dessen Wassernebelsystem Wasser mit Temperaturen bis zu 90 °C liefert. So können sowohl das Bohrgerät als auch die Bodenmatte mit heißem Wasser gereinigt werden“, erklärt Fossen.


Die Kabine verfügt außerdem über einen eigenen Platz und eine Ladestation für die Funksteuerung sowie ein Induktionsladegerät für Mobiltelefone. Ein weiteres cleveres Detail ist ein zusätzlicher Becherhalter neben den zwei festen Haltern. Er ist seitlich montiert und nutzt die Schwerkraft, sodass selbst auf einer Rampe keine Getränke verschüttet werden.

Schutzgitter im Inneren

„Die Frontscheibe ist optional mit Sicherheitsglas erhältlich. Und das Dachgitter wurde nach innen verlegt. Dies erleichtert die Reinigung des Dachfensters erheblich und sorgt für eine klare Sicht auf die Lafette“, sagt Fossen.


Betriebsleiter Johan Stuberg ergänzt:

„Esist spannend, dieses norwegische Erstgerät im Steinbruch zu erleben. Wir haben bereits Bohrgeräte von Epiroc im Einsatz und sind sehr zufrieden damit. Wir mussten unsere Flotte erweitern und beschlossen, noch ein oder zwei Monate zu warten, um das erste Bohrgerät mit der neuen Kabine zu erhalten. Es macht immer Spaß, der Erste zu sein.“

Stuberg erklärt, dass das Unternehmen sechs Bohrgeräte betreibt – unter anderen Anbaulafetten an Baggern, radmobile Geräte und klassische Sprenglochbohrgeräte wie der neuen SmartROC T40 mit dem neuen Kabinendesign.




Interview mit dem Magazin Anlegg & Transport.

Tagebaue und Steinbrüche 2026 International Geschäftsbereich SED (Übertage- und Explorations-Bohrungen) SmartROC T40 Erfolgsgeschichte