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SmartROC D65 operator in cabin

Manchmal kommt es doch auf die Länge an

25. Februar 2022

Norrbottens Bergteknik wollte seine Aktivitäten im Kupferbergwerk Boliden Aitik im äußersten Norden Schwedens weiter vorantreiben. Man entschied sich für die neueste Generation der SmartROC D65 mit besonders langer Lafette (XLF), was eine große Zeitersparnis beim Bohren bedeutet.
Project Manager at Aitik

Kenneth Lindberg, Projektmanager, Norrbottens Bergteknik

In Aitik, einem Kupferbergwerk eine Stunde nördlich des Polarkreises, werden rund um die Uhr Kupfererzvorkommen abgebaut, die Kupfer, Gold und Silber enthalten. Es ist einer der größten Kupfertagebaue in Europa. Seit Februar 2020 führt

Norrbottens Bergteknik im Auftrag des Bergwerkeigentümers Boliden auf allen Ebenen „Konturbohrungen“ durch, auch bekannt als Linienbohrungen. Bevor dieses Projekt in Angriff genommen wurde, investierte das Unternehmen in vier SmartROC D65-Bohrgeräte der neuesten Generation von Epiroc. Kenneth Lindberg, Projektmanager bei Norrbottens Bergteknik, erklärt, warum.

 

Warum haben Sie sich entschieden, gerade diese neuen Bohrgeräte anzuschaffen?
 

„Wegen ihrer besonders langen Lafetten. Die Lafette ist so lang, dass sie ein acht Meter langes Bohrgestänge aufnehmen kann. Mit nur einem Schraubvorgang erreicht man daher Sprengtiefen zwischen 15 und 15,5 Metern. Andernfalls wären zwei Stangenwechsel notwendig. Dies spart eine Menge Zeit. Außerdem haben sich so viele Bergbauunternehmen in der Region für die SmartROC D65 entschieden, dass wir hier einen guten Zugang zu Service und Ersatzteilen haben.“

Wie haben sie abgeschnitten?

 

„Die Produktivität ist um 10–15 Prozent gestiegen, womit wir sehr zufrieden sind. Allerdings haben wir bisher noch nicht viel mit Fernsteuerung gearbeitet, unter anderem, weil in bestimmten Teilen des Bergwerks so viel Wasser vorhanden ist, dass die Bohrgeräte nicht mit BenchREMOTE bedient werden können, da wir in jedem Loch ein Anbohrrohr platzieren müssen. Bei einer neuen Grubenerweiterung sprengen wir drei Strossenhöhen, also 45 Meter, und jetzt sehen wir gute Möglichkeiten für den Einsatz von BenchREMOTE, da das Gestein nicht so viel Wasser enthält und nicht so viel Abraum anfällt. Wenn wir mit der SmartROC D65 bohren, werden die Bohrsohlen so gleichmäßig und fein, dass wir die Anbohrrohre anschließend ganz ohne Probleme platzieren können. Ein Bediener steuert zwei Bohrgeräte und erhöht so die Sicherheit für die Bediener an der Felswand.“

 

Norrbottens Bergteknik Operator

Der neue benutzerfreundliche Touchscreen der SmartROC D65 erleichtert Pierre Medfors und seinen Kollegen die Arbeit.

Ihre SmartROC D65-Bohrgeräte wurden mit neuen Touchscreens ausgestattet.


„Das stimmt. Anfangs hatten wir eine ganze Reihe von Einlaufproblemen. Wir haben uns bereit erklärt, den neuen Bildschirm auszuprobieren, und zumindest am Anfang war er so speicherhungrig, dass das ganze System langsamer wurde.
Aber seit die Software aktualisiert wurde, läuft alles wie geschmiert. Die Bediener sind zufrieden und berichten, dass der Bildschirm einfach zu bedienen ist. Sie erhalten genaue und leicht verständliche Informationen, und der Zugriff auf die verschiedenen Menüs ist jetzt einfacher als je zuvor. Auch das Ändern von Einstellungen ist einfach.“

 

Wie hat der Service und die Zusammenarbeit mit Epiroc funktioniert?

 

„Wir sind sehr zufrieden. Epiroc hat Mitarbeiter vor Ort in Aitik, so dass wir die ganze Woche über jederzeit Hilfe bekommen können. Natürlich war es während der Pandemie schwierig, Ersatzteile zu kriegen, aber alle hatten ähnliche Schwierigkeiten. Was den Service betrifft, so haben wir einen Zeitplan, der auf einem Tausend-Stunden-Zyklus basiert. Das bedeutet, dass die Wartung in regelmäßigen Abständen stattfindet und während des Zyklus immer umfangreicher wird. Die Techniker von Epiroc sind hoch qualifiziert.“

SmartROC D65

• Gebaut für härteste Bedingungen und vollgepackt mit intelligenten Funktionen, wie automatisiertem Bohren und Gestängewechsel. • Ein oder mehrere Bohrgeräte können mit der BenchREMOTE-Option ferngesteuert werden. • Die extra lange Lafette mit 8-Meter-Rohren ermöglicht das Bohren von Produktionslöchern mit einer Länge von 16 Metern mit nur einer zusätzlichen Stange. • Mit der Kraft des COP M7 Hammers können 229 mm (9 Zoll) große Löcher gebohrt werden. • Verbraucht 300 Liter weniger Hydrauliköl als frühere Versionen und hat weniger Schläuche und Pumpen.

International 2022 Schweden SmartROC D65 Geschäftsbereich SED (Übertage- und Explorations-Bohrungen) Erfolgsgeschichte